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Hoteltipps

Neue Hotels 2026

über die jeder sprechen wird

Was macht ein Hotel zum Gesprächsthema? Ist es der große Name? Eine Lage, die sonst niemand hat? Ein Design, das sofort hängen bleibt? Oder dieses schwer greifbare Gefühl, dass man jetzt dabei sein muss, bevor es alle anderen tun? 2026 wird ein Jahr, das polarisiert. Ikonen feiern ihr Comeback, neue Destinationen drängen ins Rampenlicht. Hier kommen die Hotels, über die 2026 gesprochen wird.

was luxus 2026 wieder wird

  • „Luxus wird wieder klarer“: Hotels wissen wieder, wer sie sein wollen. Keine austauschbaren Konzepte mehr, die überall funktionieren sollen. Entweder ikonische Namen (Aman, Bvlgari, Four Seasons, Singita) oder sehr klare Handschriften. Man erkennt sofort: Das ist genau dieses Hotel – und kein anderes.
  • „Luxus wird wieder mutiger“: Marken gehen wieder Risiken ein. Private Inseln, extreme Lagen, radikale Designentscheidungen, bewusste Reduktion auf wenige Gäste. Hotels trauen sich, zu polarisieren. Delano Miami kommt zurück, Bvlgari geht erstmals auf die Malediven, Aman wagt Mexiko. Das ist kein Zufall, sondern Haltung.
  • „Luxus wird wieder persönlicher“: Weniger Zimmer, mehr Raum. Mehr Zeit, mehr Beziehung zum Ort. Ob Gorilla-Trekking in Uganda, Safari in Ruaha oder eine Villa auf einer privaten Insel – der Gast erlebt nicht einfach ein Hotel, sondern eine sehr spezifische Geschichte, die zu ihm passt.

hotels, die geschichte schreiben


Waldorf Astoria Admiralty Arch London

Großbritannien

Schon mal in einem Wahrzeichen übernachtet? Genau das wird hier Realität. Der Admiralty Arch liegt zwischen Trafalgar Square, Buckingham Palace und The Mall und gilt bisher nur als Fotomotiv, wird aber bald zu einer Hoteladresse. Hier trifft monumentale Architektur auf modernen Luxus und setzt ein echtes Statement: London, but make it iconic. Die Eröffnung ist für 2026 geplant, mit rund 100 Zimmern und Suiten, die für Londoner Verhältnisse ungewöhnlich großzügig ausfallen sollen. Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt die Kulinarik: Gleich zwei internationale Starchefs – Clare Smyth und Daniel Boulud – sind Teil des Konzepts. Allein dafür wird man hierherkommen.

Four Seasons Hotel Danieli Venice

Italien

Venedig ohne Danieli? Undenkbar. 2026 kehrt es zurück – als Four Seasons. Die große Frage: Kann man venezianische Grandezza neu denken, ohne sie zu verlieren? Genau das wird hier versucht. Und alle werden hinschauen. Das legendäre und traditionsreiche Haus nahe Piazza San Marco soll Mitte 2026 wiedereröffnen und wird umfassend restauriert, bleibt aber architektonisch unangetastet. Erwartet werden rund 200 Zimmer, mehrere Restaurants und Bars – darunter klassische venezianische Dining-Spots, neu interpretiert mit Four-Seasons-Service-DNA. Das Danieli wird kein Museum, sondern wieder ein lebendiger Treffpunkt für Gäste, die Venedig nicht nur besuchen, sondern erleben wollen.

Four Seasons Hotel and Residences Cartagena

Kolumbien

Cartagena ist längst kein Geheimtipp mehr – aber jetzt wird es ernst. Koloniale Mauern, modernes Design, Residences, Rooftops. Wer Lateinamerika 2026 verstehen will, schaut hierhin. Die Eröffnung ist für Anfang 2026 vorgesehen. Das Projekt verteilt sich auf mehrere restaurierte Gebäude in der Altstadt und kombiniert Hotel, Residences, Rooftop-Pools, Spa und gleich mehrere Gastronomiekonzepte. Cartagena wird hier nicht als Strandziel, sondern als Lifestyle-Stadt positioniert – vergleichbar mit Mexiko-Stadt oder Havanna, aber auf Four-Seasons-Niveau.

Private Islands & Rückzug auf neuem Niveau

Zannier Ile de Bendor

Frankreich

Private Insel an der Côte d’Azur. Klingt nach Vergangenheit? Nicht hier. Zannier macht daraus ein bewusstes Gegenmodell zum klassischen Riviera-Luxus. Wenige Gäste, viel Raum, keine Show. Die Wiedereröffnung im Mai 2026 markiert den Start eines völlig neuen Inselkonzepts. Autos gibt es keine, dafür viel Natur, viel Abstand und bewusst gesetzte Architektur. Die Zahl der Zimmer bleibt überschaubar, die Küche regional geprägt. Île de Bendor wird kein Ort für schnelle Besuche, sondern für längere Aufenthalte.

Bvlgari Resort Ranfushi Maldives

Malediven

Bvlgari auf den Malediven. Mehr muss man fast nicht sagen. Große Villen, maximale Privatsphäre, italienische Designhandschrift mitten im Indischen Ozean. Kein klassisches Barfuß-Resort, eher ein Insel-Estate. Das Resort im Raa Atoll soll 2026 eröffnen und setzt auf großzügige Villen mit mehreren Schlafzimmern, viel Privatsphäre und ein klar urbanes Designverständnis. Kulinarisch wird italienisch gedacht, ergänzt durch internationale Akzente, Signature-Bvlgari-Restaurant, italienische Küche auf Top-Niveau, Spa mit römischer Designästhetik. Klare Zielgruppe: Gäste, die die Malediven mal ganz neu erleben möchten.

Rah Gili Maldives

Malediven

Neuer Name, neue Handschrift. Rah Gili setzt auf reduzierten Luxus, modernes Design und ein klares Nachhaltigkeits-Narrativ. Weniger Honeymoon-Klischee, mehr zeitgeistiger Insel-Vibe. Genau deshalb spannend. Die Eröffnung ist für Februar 2026 im South Malé Atoll geplant. Die Anlage bleibt bewusst klein, architektonisch klar und inhaltlich fokussiert. Kulinarik, Design und Nachhaltigkeit greifen hier ineinander – ein Resort für Reisende, die sich vom klassischen Maledivenbild lösen wollen.

Safari, aber anders

Singita Elela

Botswana

Safari, mit architektonischem Anspruch: Singita Elela ist groß gedacht und präzise umgesetzt. Weite Landschaften treffen auf starke Architektur, Design auf ein konsequent verankertes Conservation-Verständnis. Wer Safari ausschließlich als Abenteuer sieht, entdeckt hier eine neue, zeitgenössische Dimension. Elela entsteht im Okavango-Delta und setzt auf sehr wenige, großzügige Villen, klare gestalterische Linien und ein tief integriertes Schutzkonzept. Kulinarik, Guiding und Erlebnisniveau bewegen sich auf absolutem Top-Level. Singita positioniert Elela als neue Referenz für modernen Safari-Luxus.

Ubuyu a Banyan Tree Escape

Tansania

Keine Show, keine Bühne. Ubuyu, a Banyan Tree Escape liegt fernab klassischer Routen im Ruaha-Nationalpark. Eco-Luxury, der sich nicht erklären muss. Ein Ort für Reisende, die Ruhe suchen und sich ganz auf Natur und Erlebnis einlassen möchten. Mit der Eröffnung im Mai 2026 rückt Ruaha stärker ins Luxusbewusstsein. Das Gebiet gilt als eines der wildesten Afrikas, geprägt von wenig Tourismus und intensiven Tierbeobachtungen. Ubuyu verbindet diese Ursprünglichkeit mit der Wellness- und Nachhaltigkeitsphilosophie von Banyan Tree – zurückhaltend, konsequent und auf das Wesentliche konzentriert.

Erebero Hills

Uganda

Gorilla-Trekking auf Augenhöhe mit der Landschaft. Erebero Hills liegt hoch oberhalb des Regenwaldes, mit freiem Blick ins satte Grün. Die Architektur ist zurückgenommen, damit die Umgebung wirkt. Alles ist darauf ausgelegt, Zeit draußen zu verbringen – nicht im Hotel zu verschwinden. Die Lodge entsteht nahe des Bwindi Impenetrable Forest. Sehr wenige Zimmer, eine außergewöhnliche Lage und der direkte Zugang zu Gorilla-Trekkings machen Erebero Hills zu einer der seltenen Adressen, an denen Natur nicht Kulisse ist, sondern Mittelpunkt. Man kommt wegen der Gorillas – und bleibt wegen des Ortes.

Lifestyle is back

Delano Miami Beach

Vereinigte Staaten

Das Delano Miami Beach ist zurück. Und mit ihm ein Lebensgefühl, das viele vermisst haben. Helle Leichtigkeit, entspannte Eleganz, Tage am Pool, Abende, die nahtlos in die Nacht übergehen. Miami bekommt seine Ikone zurück – und damit einen Ort, an dem sich die Szene wieder ganz selbstverständlich trifft. Das Reopening 2026 führt das Delano in eine neue Zeit, ohne seine DNA zu verlieren. Pool, Bar, Lobby und Nachtleben rücken wieder ins Zentrum des Geschehens. Kein Rückzugsort, sondern ein Hotel, das wieder Treffpunkt sein will.

Lake Como EDITION

Italien

Lake Como EDITION am Comer See? Ja. Und genau deshalb wird darüber gesprochen. Weniger Tradition, mehr Edge. Ein Hotel für alle, die den See lieben – aber ihn neu erleben möchten. Mit der Eröffnung im März 2026 bringt EDITION modernes Design, internationale Kulinarik und eine neue Dynamik an den Comer See. Ein bewusster Bruch mit klassischen Grandhotels – zeitgemäß, urban gedacht und überraschend anders.

Four Seasons Resort Mykonos

Griechenland

Mykonos wird erwachsener. Four Seasons Mykonos bringt Raum, Ruhe und Klasse in eine Destination, die lange von Lautstärke geprägt war. Elegant, reduziert und mit Blick auf die Küste liest sich Mykonos hier neu. Das Resort eröffnet oberhalb der Kalo Livadi Bay und setzt auf Villen, Privatsphäre und klare Linien. Kulinarik und Service bleiben auf gewohntem Four-Seasons-Niveau, während die Insel an diesem Ort ihre ruhigere, anspruchsvollere Seite zeigt.

The Cooper Charleston

Vereinigte Staaten

Charleston? Auf einmal ganz oben auf der Hotlist. Das Hotel verbindet Südstaaten-Charme mit modernem Luxus und einer begehrten Waterfront-Lage. Ein Haus, das man nicht erwartet – und genau deshalb sofort spannend findet. Die Eröffnung ist für Frühling 2026 geplant. Hochwertige Zimmer, Waterfront-Dining und ein klarer Fokus auf Design prägen das Konzept. Charleston etabliert sich hier als neue Luxus-Stadt abseits klassischer US-Hotspots.

Asien & Lateinamerika als neue Maßstäbe

Capella Kyoto

Japan

Wofür steht Capella? Für Präzision, Zurückhaltung und internationale Souveränität. Und genau darin kann Capella Kyoto in einer Stadt wie Kyoto mit Leichtigkeit mithalten. Zwischen Ryokans, Boutique-Häusern und traditionsreichen Luxushotels setzt Capella keinen Kontrapunkt, sondern fügt sich selbstbewusst ein – mit klarer Handschrift und zeitgemäßem Anspruch. Architektur und Gestaltung greifen lokale Materialien und Handwerk auf, ohne historisch zu wirken. Alles ist reduziert, aber nicht streng, kultiviert, aber nicht distanziert. Capella positioniert sich hier nicht als Interpretation Kyotos, sondern als zeitgenössische Ergänzung.

Park Hyatt Phu Quoc

Vietnam

Vietnam ist auf dem Weg nach ganz oben. Park Hyatt Phu Quoc bringt internationale Klasse in eine Destination, die gerade erst beginnt, ihr volles Potenzial zu entfalten. Die Eröffnung ist für Q2 2026 geplant. Die Anlage ist großzügig konzipiert, dabei klar zoniert und elegant gedacht. Mehrere Restaurants, ein Spa und direkte Beachfront schaffen Vielfalt, ohne Unruhe. Phu Quoc positioniert sich hier selbstbewusst als nächste große Luxusdestination Südostasiens.

Explora El Calafate

Argentinien

Patagonien, pur. Explora El Calafate setzt auf Entschleunigung, Landschaft und Erlebnis statt klassischen Hotel-Luxus. Wer 2026 über Meaningful Travel spricht, meint genau solche Orte. Was man erwarten darf: eine Eröffnung im Dezember 2026, eine außergewöhnliche Lage nahe dem Perito-Moreno-Gletscher, sehr wenige Zimmer und ein Aufenthalt, bei dem geführte Erlebnisse bereits Teil des Konzepts sind. Der Fokus liegt auf Natur, Bewegung und Perspektivwechsel. Kein klassisches Hotel, sondern ein Basecamp für Patagonien – reduziert, intensiv und ganz auf das Draußensein ausgerichtet.

Amanvari

Mexiko

Aman wagt den Schritt nach Mexiko – und bleibt dabei ganz bei sich. Als Marke gilt Aman seit Jahrzehnten als Vorreiter für reduzierten Luxus, ikonische Architektur und Orte mit außergewöhnlicher Klarheit. Jede Neueröffnung ist weniger Expansion als Statement. Amanvari entsteht an der Costa Palmas auf der Baja-Halbinsel. Private Villen, viel Raum und eine Architektur, die Landschaft und Rückzug in den Mittelpunkt stellt, prägen das Konzept. Aman rückt Mexiko hier in ein neues Licht und positioniert die Costa Palmas als Ort für ruhigen, international gedachten Luxus.

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