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Reiseberichte

Südkorea und ich –

Eine Liebesgeschichte die vor einigen Jahren begann

Ich lehne mich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich sage, dass das Land der Morgenstille mich in den Bann gezogen hat und seitdem nicht mehr wieder loslässt. Sei es die raffinierte Küche, der so gelungene Spagat zwischen Tradition und Moderne und natürlich die koreanische Welle mit der aufstrebenden Musik- und Filmszene, Kosmetik und Mode. Begleiten Sie mich auf meine Reise durch Südkorea und erleben Sie, was dieses Land so einzigartig und inspirierend für mich macht.

seouls pulsierendes leben

wo futuristische Architektur neben historischen Palästen posiert

Meine Reise beginnt in Südkoreas Hauptstadt Seoul – schon bei den ersten Schritten auf den Straßen der Metropole spüre ich das blühende Treiben dieser einzigartigen Stadt. Der Charme jedes einzelnen Viertels, das schöne Bergpanorama im Kontrast zu den modernen Wolkenkratzern, der idyllische Han-River, der sich harmonisch durch die Stadt schlängelt und natürlich das manchmal Verrückte und Schrille – Seoul überrascht und fasziniert mich aus jedem Winkel.

Was macht seoul so besonders?

Insgesamt verbringe ich vier Tage in Seoul - das reicht aber noch lange nicht, um alles zu entdecken. Seoul unterscheidet sich von anderen Metropolen ohne Zweifel durch die einzigartige Harmonie von Vergangenheit und Zukunft sowie der unvergleichlichen Nähe zur Natur. In dem einen Moment laufe ich durch belebte und bunte Hauptstraßen - sobald ich einmal abbiege, stehe ich nur wenige Schritte entfernt von historischen Stätten und traditionellen Hanok-Häusern, die die Geschichte und Kultur Koreas widerspiegeln. Vor der Kulisse der modernen Gebäude und Hochhäuser wirken die fünf Paläste aus der Joseon-Dynastie wie aus der Zeit gefallen. Hier wird eine unverwechselbare Atmosphäre geschaffen, in der Tradition und Innovation Hand in Hand gehen.

Von interessanter Kultur

und innovativer Technologie

Südkorea meisterte eine bewegte Geschichte voller Herausforderungen, hat sich stets neu erfunden und sprüht nun vor Energie und Innovationsgeist, der fest in der DNA des Landes verankert ist. Nicht ohne Grund ist Südkorea weltweit führend in Sachen Internetgeschwindigkeit und Smart City-Technologien: von hochmodernen Verkehrssystemen bis hin zu intelligenten Gebäuden und einer durchgängigen Vernetzung – in Seoul spürt man überall den Puls der Zukunft. In Myeong-dong, der belebten Shoppingstraße, leuchten Schilder in allen erdenklichen Farben und in der Luft liegen verlockende Düfte der Straßenstände. Frisch gebratene Hotteok, süße Waffeln und würzige Tteokbokki – jeder Bissen erzählt eine Geschichte von koreanischer Gastfreundschaft und kulinarischer Tradition. Viertel wie Hongdae und Gangnam leben von Kreativität und ziehen K-Pop-Fans, Modebegeisterte und Künstler aus aller Welt an.

Things to do

Meine Tipps für Seoul

  • Bukchon Hanok Village: Umgeben von Wolkenkratzern, besteht das historische 600 Jahre alte Dorf aus der kaiserlichen Dynastie aus klassischen Hanok-Häusern, Museen, Tee- und Kulturhäusern, wo Sie z. B. Teezeremonien und Musikaufführungen erleben.
  • Palast Gyeongbokgung: In der Nähe des Bukchon Dorfes steht seit 1394 der größte und wichtigste von fünf Palästen aus der Joseon-Dynastie.
  • Namsan Tower: Die grüne Oase mitten im Stadtzentrum überzeugt mit einer schönen Aussicht über die Skyline von Seoul.
  • Gangnam: Das reichste, exklusivste und modernste Viertel mit beeindruckenden Wolkenkratzern, Designermarken und Michelin-Restaurants.
  • Lotte World Tower: Mit einer Höhe von 555 Metern ist es das 6. größte Gebäude der Welt. In nur wenigen Minuten haben Sie das atemberaubende Aussichtsdeck erreicht - absoluter Wow-Effekt!
  • Myeong-dong, Hongdae & Itaewon: In diesen Szene- und Shoppingvierteln befinden sich zahlreiche Bars, tolles Streetfood und hübsche Themencafés.
  • Han-River: Wunderbar zum Spazieren oder Fahrradfahren - auch eine Flussfahrt oder ein schönes Picknick bieten sich an.
  • Insa-dong: In diesem Künstlerviertel befinden sich Kunstgalerien, traditionelle Teehäuser, Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte mit Kunsthandwerk.
  • DMZ: Demilitarisierte Zone zu Nordkorea - ein spannender geschichtsträchtiger Ort.
  • Bukhansan Nationalpark: Hier befindet sich mit 836 Metern der höchste Berg in Seoul. Genießen Sie eine unvergleichliche Aussicht über die Metropole und beschreiten Sie schöne Wanderwege - aus dem Stadtzentrum erreicht man den Nationalpark in nur 30 Minuten Autofahrt.

BUSAN

Südkoreas lebendige Küstenstadt

Meine Reise geht weiter nach Busan - nach einer etwa 3-stündigen Zugfahrt mit dem schnellen und modernen KTX-Zug erreiche ich die zweitgrößte Stadt im Süden des Landes. Zuerst lasse ich mich zum berühmten Haeundae Strand treiben. An sonnigen Tagen ist der Strand der beliebteste Ort in Busan: Die gesamte 1,5 Kilometer lange Strandpromenade lädt zum Verweilen ein und in den zahlreichen Restaurants und Cafés lasse ich mir die lokale Küche auf der Zunge zergehen. Auf einer Sunset Cruise schweift mein Blick zum Horizont und ich staune über das wohl schönste Panorama der Stadt - ich schaue entlang der geschwungenen Strandlinie, zum bewaldeten Dalmaji-Hügel während sich auf der anderen Seite die beeindruckenden Türme der zahlreichen Luxushotels erheben und die leuchtende Skyline Busans stolz brilliert.

Weiter zieht es mich zum Jagalchi Fischmarkt, dem größten Fischmarkt Koreas, der einen authentischen Einblick in das maritime Leben bietet. Die Händler präsentieren mit einem Lächeln im Gesicht ihre fangfrischen Delikatessen und die frisch zubereiteten Gerichte können direkt vor Ort probiert werden. Einer meiner Lieblingsorte war das Gamcheon Culture Village: Ursprünglich als Flüchtlingssiedlung gegründet, schaffen die bunten Häuser und engen Gassen heute ein verspieltes Ambiente. Beim Schlendern durch die verwinkelten Straßen entdecke ich zahlreiche Galerien, Cafés und Lädchen. Die Aussicht auf das darunter liegende Meer und die Dächer lädt zum Tagträumen ein.

Haedong Yonggungsa Tempel:

Spirituelle Energie am Ozean

Unvergesslich in Erinnerung bleibt mir definitiv der Haedong Yonggungsa-Tempel, der malerisch an der Küste liegt und als einer der wenigen buddhistischen Tempel Südkoreas direkt am Meer erbaut wurde. Der Klang der Wellen, die gegen die Felsen schlagen und die frische Meeresbrise untermalen die tiefe Spiritualität des Ortes. Der Weg zum Tempel führt über eine lange Treppe, die von 108 steinernen Stufen flankiert wird, symbolisch für die 108 Leiden des menschlichen Lebens. Die große Statue der buddhistischen Göttin des Meeres thront majestätisch auf einem Felsen und blickt schützend über das Meer. Drachen, die den Pagodenturm schmücken, symbolisieren Schutz und Macht. Der Haupttempel selbst ist ein Meisterwerk traditioneller koreanischer Architektur, verziert mit bunten Wandmalereien und kunstvollen Holzschnitzereien. Während meines Besuchs lausche ich der Meditation und Gebete der Mönche, die mich in eine friedliche und heilige Aura hüllen.

Die insel Jeju

Das Hawaii Südkoreas

Ich glaube, auf die Insel Jeju habe ich mich tatsächlich am meisten gefreut: Schon beim ersten Anblick fesseln mich die grüne Natur und die schroffen Küsten, eingerahmt vom unendlichen Blau des Meeres. Sofort überkam mich ein Gefühl der Gelassenheit und Ruhe – der unverwechselbare Charme Jejus.

Die größte Insel Südkoreas ist bekannt für ihre beeindruckende vulkanische Landschaft. Die Bezeichnung "Vulkaninsel" kommt nicht von ungefähr, denn die gesamte Insel wurde durch intensive vulkanische Aktivitäten geformt, die vor Millionen von Jahren stattfanden. Im Zentrum der Insel erhebt sich Hallasan, ein erloschener Vulkan, der mit 1.947 Metern den Titel des höchsten Berges Südkoreas trägt. Die Umgebung ist als Nationalpark geschützt und bietet zahlreiche Wanderwege, die durch dichte Wälder und vorbei an Kraterseen führen. Auch einer der längsten Lavatunnel der Welt finden Sie hier: Die bizarren Felsformationen und die beeindruckenden Dimensionen des Tunnels waren ein Zeugnis der gewaltigen Kräfte, die Jeju formten.

Seongsan Ilchulbong, auch als "Sonnenaufgangsgipfel" bekannt, ist ein beeindruckender Tuffkegel, der vor etwa 5.000 Jahren durch einen unterseeischen Vulkanausbruch entstand. Heute ragt er 182 Meter über dem Meeresspiegel auf: Hier werde ich mit einem spektakulären Anblick aus einer Mischung von Ozean, grünen Weiten und Berge belohnt. Auch eine traditionelle Aufführung der Haenyeo, den berühmten weiblichen Tauchern der Insel, schaue ich mir dort an. Diese bemerkenswerten Frauen tauchen ohne Sauerstoff nach Meeresfrüchten und verkörpern Mut und Ausdauer. Ihre Geschichte und ihr unerschütterlicher Geist sind eine reine Inspiration. Auf der gesamten Insel begegnet mir an jeder Ecke eine süße orangene Frucht - denn die köstliche Jeju-Mandarine ist hier eine absolute Berühmtheit und nimmt auf Jeju einen ganz besonderen Platz ein. Durch den vulkanisch fruchtbaren Boden können sie hier hervorragend gedeihen und entwickeln einen besonderen Geschmack.

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Haemdok Beach

Wo die Wellen den Alltag vergessen lassen

Neben beeindruckenden Wasserfällen und Klippen darf ich den wunderschönen Hamdeok Beach an der Nordküste der Insel nicht verpassen. Der Strand ist in mehrere Buchten unterteilt, die von sanften Hügeln und üppiger Vegetation umgeben sind. Das flache, ruhige Wasser ist ideal zum Schwimmen und an der langen Promenade, die sich entlang des Strandes erstreckt, wird mir definitiv nicht langweilig. Am Strand entdecke ich auch die nahegelegene Seoubong-Halbinsel. Ein kurzer Spaziergang führt mich zu einem Aussichtspunkt, von dem aus ich einen atemberaubenden Blick auf den Strand und die umliegende Küste habe. Mein Highlight des Tages ist der traumhafte Sonnenuntergang. Als die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwindet, verwandelt sich der Himmel in ein spektakuläres Farbenspiel aus Orange, Pink und Violett - für mich als Sonnenuntergang-Liebhaberin ein absolut magischer Moment, der mich sehr berührt hat.

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